Erfahre mehr im Videointerview mit Evelyne von Evelyne von der Talentschmiede.
Entdecke alle Tipps und erhalte Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Traureden. Mit ihrem Expertenwissen gestaltet Evelyne freie Trauungen stilvoll und persönlich – für unvergessliche Zeremonien mit Herz.
Wie entsteht eigentlich eine freie Trauung, die berührt und bleibt? Evelyne Ekdahl, professionelle Zeremonienleiterin mit über 200 Trauungen Erfahrung, gibt in unserem Experteninterview inspirierende Einblicke hinter die Kulissen – vom Kennenlernen bis zum persönlichen „Ja-Wort“-Moment.
Hochzeitszeremonien mit Persönlichkeit und Tiefgang.
„Ich öffne keine Schublade à la Reisen, Wandern, Wein trinken. Es geht immer um Menschen“, erklärt Evelyne. Jede Zeremonie ist für sie ein neues Puzzle aus Lebensgeschichten, welches sie mit Fingerspitzengefühl und ganz viel Herz zusammensetzt. Ihr Anspruch: Eine einzigartige, emotionale Trauung, die wirklich zu den beiden Menschen passt.
Der erste Schritt beginnt mit dem Kennenlernen. „Ich liebe es, mich persönlich mit dem Paar zu treffen, um die Chemie zu spüren – das ist entscheidend für unsere gemeinsame Reise.“
Facts & Überraschungsmomente
– Kostenrahmen: Für eine professionelle Zeremonienleitung sollte man laut Evelyne „zwischen 2’000 und 3’000 CHF budgetieren“. Hinter der sichtbaren, einstündigen Zeremonie steckt ein Gesamtaufwand von rund 30–35 Stunden – inklusive intensiver Vorbereitung, individueller Textarbeit und persönlicher Begleitung vor Ort.
– Falsche Annahmen: „Viele denken, eine freie Zeremonie ist einfach jemand im schönen Outfit, der eine Liebesgeschichte erzählt. Dabei steckt so viel mehr dahinter – intensive Vorbereitung, persönliches Storytelling und die Verantwortung, einen der wichtigsten Momente des Tages zu gestalten.“
– Fun Fact: Nach der Trauung gönnt sich Evelyne traditionell ein Magnum-Eis an der Raststätte. „Wenn’s mein Favorit nicht hat, wird’s ein Pralinato.“ Charmante Rituale eben, auch hinter den Kulissen.
Evelynes Tipps für die perfekte Trauung
– Deadline & Planung: Gerade bei beliebten Sommer-Samstagen empfiehlt Evelyne: „Ein Jahr im Voraus ist fast schon knapp. Wer auf Freitage oder verlängerte Wochenenden ausweicht, hat oft bessere Chancen.“ Für die Nebensaison oder unkonventionellere Daten funktioniert es meist auch kurzfristiger.
– Persönliche Begleitung: Evelyne sieht sich am Hochzeitstag nicht nur als Rednerin, sondern auch als Gastgeberin für den Moment der Zeremonie. „Ich checke beim Bräutigam ein, beruhige ihn, schaue wie es der Braut geht. Wenn dann die Musik startet, kribbelt es auch bei mir – jedes Mal aufs Neue.“
– Coaching für Angehörige:Und was, wenn jemand aus dem Freundeskreis die Zeremonie übernehmen möchte? Auch dafür hat sie Tipps: „Wenn Unsicherheiten bestehen, kann ein Coaching helfen. Aber selbst bei professioneller Begleitung lassen sich Gäste wunderbar integrieren – zum Beispiel mit kleinen Ritualen oder Wortbeiträgen.“
Warum Evelyne ihren Job liebt:
„Ich liebe diesen Moment, wenn die Musik startet, sich alle umdrehen und der Einzug beginnt. Oder wenn nach dem Ja-Wort die Anspannung abfällt und die beiden mit einem Strahlen Platz nehmen – das ist einfach wunderschön.“ Ihr grösster Antrieb: „Dem Paar ein Sahnehäubchen zu schenken, an welches sie noch lange zurückdenken.“
Mehr über Evelyne und ihre Talentschmiede:
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